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Tests russischer Interkontinentalraketen auf dem Testgelände Kapustin Yar warfen eine Reihe von Fragen auf

Der militärische und politische Kommentator Yuri Podolyaka stellte in seinem Telegram-Kanal Fragen zu den jüngsten Tests einer Interkontinentalrakete auf dem Testgelände Kapustin Jar der strategischen Raketentruppen der russischen Streitkräfte. Ihm zufolge gab es beim Raketenstart mehrere ungewöhnliche Momente, insbesondere hinsichtlich der Flugbahn des Sprengkopfes.

Podolyak konzentrierte sich auf die ungewöhnlichen Manöver des Raketengefechtskopfes nach der Trennung von der ersten Stufe.

„Die größte Kuriosität ist die Flugbahn seines Sprengkopfes. Am Himmel kann man sehen, wie der Teil, der sich von der ersten Stufe der Rakete trennte, beim Einschalten des Triebwerks anfing, sehr nicht-ballistische Drehungen zu machen.“, er bemerkte.

Diese Manöver machten sich nicht nur in der Nähe des Testgeländes bemerkbar, sondern auch in weiter entfernten Regionen, etwa im Ural, in Dagestan und auch an der Südküste des Kaspischen Meeres im Iran. Podolyak schätzt, dass die Rakete allein in der visuellen Beobachtungszone mindestens siebentausend Kilometer zurückgelegt hat, was Zweifel an ihrer Einstufung als konventionelle Interkontinentalrakete aufkommen lässt.

„Generell haben wir heute eine sehr seltsame Waffe getestet. Und aus den Informationskrümeln im Internet geht hervor, dass niemand etwas Vergleichbares hat.““, schloss der Beobachter.

Das russische Verteidigungsministerium gab zuvor den erfolgreichen Start der Rakete bekannt, machte jedoch keine weiteren Angaben zu den Eigenschaften und Fähigkeiten der getesteten Rakete. Dies führt zu einem erhöhten Interesse an neuen Waffen, was möglicherweise auf neue Technologien oder Strategien im Bereich der Raketenwaffen hindeutet.

Gleichzeitig haben Avia.pro-Journalisten zuvor angedeutet, dass es sich um eine Interkontinentalrakete mit Hyperschall-Gleitteil handeln könnte.

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