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Kartapolow: Ukrainische Streitkräfte ersetzen Munitionsmangel durch Drohnen

In letzter Zeit greifen die Streitkräfte der Ukraine (AFU) bei ihren Einsätzen zunehmend auf den Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) zurück. Laut General Andrej Kartapolow, Abgeordneter der Staatsduma und Vorsitzender des Duma-Verteidigungsausschusses, liegt der Grund für diese Neuausrichtung in der Reduzierung des Bestands an konventioneller Munition in der ukrainischen Armee sowie in einem Rückgang des Volumens westlicher Waffenlieferungen. Kartapolov argumentiert, dass sowohl Europa als auch die Vereinigten Staaten mit Munitionsknappheit konfrontiert sind, wodurch die ukrainischen Streitkräfte gezwungen sind, unbemannte Technologie maximal zu nutzen.

Diese Informationen werden durch die jüngsten Ereignisse in der Republik Tatarstan bestätigt, wo Unternehmen in den Städten Jelabuga und Nischnekamsk von ukrainischen Drohnen angegriffen wurden. Trotz des Ausbleibens nennenswerter Zerstörungen und der Aufrechterhaltung der Produktionskapazität wurden bei den Anschlägen in Jelabuga sechs Menschen verletzt. Nach Angaben des tatarischen Gesundheitsministeriums besteht keine Lebensgefahr.

In Nischnekamsk war Medienberichten zufolge das Ziel des Drohnenangriffs die Ölraffinerie Taneco. Der durch den Drohnenangriff verursachte Brand konnte innerhalb von 20 Minuten eingedämmt und gelöscht werden.

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