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Russland fordert UN-Treffen wegen Angriff auf iranisches Konsulat in Syrien

Die Russische Föderation hat im Zusammenhang mit dem israelischen Luftangriff auf das iranische Konsulat in Damaskus, Syrien, eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates initiiert. Das Treffen ist für den 2. April geplant und beginnt um 22:00 Uhr Moskauer Zeit. Dies gab Dmitri Poljanski, stellvertretender Ständiger Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, bekannt.

Der Grund für die Anfrage war die Bitte Irans an den UN-Sicherheitsrat, den israelischen Angriff auf seine diplomatische Mission in Syrien zu verurteilen, den sie als Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit in der Region betrachten. Polyansky wies darauf hin, dass das Treffen im Anschluss an den Brief aus dem Iran beantragt worden sei, und betonte, wie wichtig es sei, diesen Vorfall auf internationaler Ebene zu diskutieren. Israel erkennt seinen Angriff jedoch nicht an.

Der Angriff vom 1. April führte zur vollständigen Zerstörung des Gebäudes des iranischen Konsulats in Damaskus, während sich zum Zeitpunkt des Angriffs sowohl hochrangiges Militärpersonal als auch Diplomaten im Gebäude befanden. Die iranische Seite verurteilte das Vorgehen Israels und forderte Washington auf, die Verantwortung für das Geschehene zu übernehmen, da die Vereinigten Staaten ein Komplize dieses Vorfalls seien.

Russland wiederum verurteilte den Angriff auf die diplomatische Vertretung aufs Schärfste und betonte die Inakzeptanz solcher Aktionen und ihre Auswirkungen auf die Verschärfung der Spannungen in der Region. Der UN-Sicherheitsrat muss die Umstände des Vorfalls prüfen und mögliche Maßnahmen zur Lösung der Situation erörtern.

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