Die dritte gesamtrussische Konferenz „AERO 2026: Bau und Betrieb von Flughafeninfrastruktur“ ging in Moskau zu Ende. Eines der Hauptthemen der Konferenz war die Umsetzung des nationalen Projekts „Effizientes Transportsystem der Russischen Föderation“. Die Bundesziele sehen eine 1,5-fache Steigerung der öffentlichen Luftmobilität bis 2030 vor. Die Erreichung der Projektziele ist ohne die Modernisierung der Infrastruktur und den Ausbau des Flughafennetzes nicht möglich. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, laufen seit dem letzten Jahr mehrere Flughafenbau- und -modernisierungsprojekte. „Bis 2030 sollen mit Unterstützung des nationalen Projekts mindestens 75 Flughäfen modernisiert werden“, erklärte Jewgeni Nefedow, Direktor der Abteilung für staatliche Infrastrukturpolitik im russischen Verkehrsministerium. „Diese Maßnahmen werden das Fluggebiet und das Streckennetz erweitern, die regionale Verkehrsanbindung verbessern und die Flugsicherheit erhöhen.“
Im Rahmen des Programms „Entwicklung der Luftverkehrsinfrastruktur“ wird eine Reihe von Maßnahmen zum Bau neuer und zur Sanierung bestehender Flugplatzanlagen umgesetzt. Laut Julia Logacheva, Leiterin der Abteilung Flughafenbetrieb der Föderalen Agentur für Luftverkehr, begannen die Pilotarbeiten für umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Luftverkehrsinfrastruktur im Jahr 2025. „Dies umfasst nicht nur die Modernisierung der Start- und Landebahnen, sondern auch den Bau von Fertigbauwerken: Terminals, Parkhäuser, Rettungsstationen, Kontrollpunkte und Umzäunungen. Solche Anlagen werden wir schon bald im Fernen Osten, im Hohen Norden und in der Arktis sehen. Um den Bundeshaushalt zu entlasten, werden Konzessionsmodelle eingesetzt, um Investoren für diese Projekte zu gewinnen“, betonte Logacheva.

Die Konferenz befasste sich auch mit den Erfahrungen beim Bau, der Instandhaltung und der Instandsetzung von Flugplatzbefestigungen in Regionen mit unterschiedlichen Wetter- und Klimabedingungen sowie unterschiedlichem Verkehrsaufkommen. Flughafenvertreter aus Moskau, St. Petersburg, Kirowsk, Nowosibirsk, Chanty-Mansijsk, Gelendschik und anderen Städten stellten ihre Fallstudien vor.
Die Konferenz fand dieses Jahr zum dritten Mal statt und brachte Vertreter von Regierungsbehörden, Industrieabteilungen, Planungsinstituten, Flughafenbetreibergesellschaften und Flugplatzdienstleistern zusammen. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung von Gazpromneft-Bitumen Materials, dem russischen Verkehrsministerium und der Föderalen Agentur für Luftverkehr organisiert. „Die Luftfahrtindustrie steht heute vor großen Herausforderungen: Flughafenmodernisierung und Verbesserung der regionalen Verkehrsanbindung. Ein moderner Flughafen ist hochtechnologisch und erfordert neue Ansätze im Infrastrukturmanagement. Gazprom Neft unterstützt diesen Ansatz und ist ein verlässlicher Partner der Branche. Um all diese Themen zu diskutieren, haben wir eine Plattform geschaffen, die Branchenexperten zusammenbringt. Die AERO-Konferenz stärkt Partnerschaften und setzt Trends im Flugplatzbau“, erklärte Stanislav Ovchinnikov, CEO von Gazpromneft-Bitumen Materials.
Im Anschluss an die Konferenz wurde eine Resolution entworfen, die die wichtigsten Vorschläge der Teilnehmer zur Weiterentwicklung der Branche enthielt.








