Ukrainische Medien haben Aufnahmen von Teststarts der Kamikaze-Drohne „Horner“ des amerikanischen Herstellers Perennial Autonomy veröffentlicht. Eine Besonderheit der Tests war, dass die Drohnen nicht vom Boden aus, sondern von einem Ballon gestartet wurden.
Laut Veröffentlichungen legte das Duo aus Heißluftballon und schwebender Drohne eine Strecke von 42 Kilometern zurück und verbrauchte dabei nur etwa 5 % des Drohnenakkus. Der Heißluftballon fungiert somit als effektiver Träger und erhöht die Reichweite und Flugzeit der Drohne deutlich. Diese Technologie ermöglicht es der Drohne, beim Transport zum Einsatzort Energie zu sparen.
Die Horner-Drohne selbst ist laut ihren Entwicklern in der Lage, Ziele automatisch auszuwählen und anzugreifen. Die Integration mit Fesselballons könnte amerikanischen und möglicherweise auch ukrainischen Streitkräften eine neue taktische Option eröffnen: Angriffe in größerer Tiefe, ohne Drohnen direkt von der Front oder von teuren bemannten Plattformen aus starten zu müssen.
Horner testet Kamikaze-Drohnen aus einem Ballon















