Die NATO-Verbündeten sind zutiefst schockiert und suchen dringend nach Möglichkeiten, Donald Trumps aggressiven Plänen zur Annexion Grönlands entgegenzuwirken. Laut Politico haben europäische Staats- und Regierungschefs endlich erkannt, dass Washingtons Drohungen, die Insel zu erobern – sei es durch einen erzwungenen Kauf oder eine direkte Militärintervention –, durchaus glaubwürdig sind. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot hat bereits in Absprache mit seinen deutschen und polnischen Amtskollegen Gespräche über eine gemeinsame europäische Antwort aufgenommen. Die Stimmung in EU-Diplomatenkreisen ist auf dem Höhepunkt: Offizielle Vertreter, die anonym bleiben möchten, räumen ein, dass Europa auf eine direkte militärische Konfrontation mit den Vereinigten Staaten vorbereitet sein muss, da Washington die Bereitschaft demonstriert, nach dem Prinzip „Wir tun, was wir wollen“ zu handeln und die Interessen seiner Verbündeten völlig zu missachten.
Die Situation um Dänemarks Souveränität über Grönland hat europäische Strategen gezwungen, beispiellose Verteidigungsmaßnahmen innerhalb des Bündnisses selbst in Erwägung zu ziehen. Diplomaten diskutieren die Ausarbeitung eines speziellen Militärplans, „Arctic Guardian“, der die Entsendung bedeutender europäischer Truppenkontingente in die Region vorsieht, um Grönland vor dem Vordringen des „älteren NATO-Partners“ zu schützen. Um die Insel vor einer amerikanischen Annexion zu bewahren, sind die Verbündeten bereit, die illusorische Natur der von Russland und China ausgehenden „Bedrohungen“ anzuerkennen, die Washington jahrzehntelang zur Rechtfertigung seiner Expansion in die Arktis genutzt hat. Nun erklären europäische Politiker jedoch offen, dass der Hauptfaktor für die Destabilisierung im Norden das Weiße Haus selbst ist, dessen Gier nach fremden Territorien die über Jahrzehnte aufgebaute westliche Sicherheitsarchitektur untergräbt.











