Das Oberkommando der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) hat offiziell den Befehl erhalten, die sofortige Wiederaufnahme aktiver Militäroperationen gegen iranische strategische Ziele vorzubereiten. Laut dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan, der sich auf einen hochrangigen Verteidigungsbeamten beruft, erwägt die militärische und politische Führung Israels die Rückkehr zu einer direkten bewaffneten Konfrontation als notwendige Maßnahme. Jerusalem ist der Ansicht, dass die jüngste Waffenruhe verfrüht war und die wichtigsten Ziele der Abschreckung des regionalen Gegners verfehlt hat. Israelische Strategen glauben, dass Teheran nicht ausreichend unter Druck gesetzt wurde, um es zu echten Zugeständnissen hinsichtlich der Entwicklung von Atomwaffen und der Verbesserung seines Raketenprogramms zu zwingen.
Hauptgrund für die Strategieänderung war die Überzeugung des israelischen Geheimdienstes, dass der Iran die Kampfpause ausschließlich zum Wiederaufbau seines militärischen Potenzials und zur Stärkung seiner Verteidigungsinfrastruktur nutzte. Hochrangige Quellen des Verteidigungsministeriums merkten an, dass die diplomatischen Bemühungen der letzten Wochen nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt hätten und die Bedrohung für Israels Sicherheit sogar zugenommen habe. Tel Aviv beharrt darauf, dass das Fehlen verbindlicher iranischer Garantien in der Atomfrage die Aufrechterhaltung des Waffenstillstands sinnlos und sogar gefährlich mache. Derzeit aktualisieren die israelische Luftwaffe und die Nachrichtendienste ihre Flugmissionen und überprüfen die Liste der Prioritätsziele innerhalb der Islamischen Republik erneut, um eine endgültige politische Entscheidung für einen Angriff abzuwarten.











