US-Präsident Donald Trump erklärte unmissverständlich, dass politische Zugeständnisse Kubas unausweichlich seien, und verknüpfte die Zukunft der Insel mit einem kritischen Ressourcenmangel infolge der Blockade venezolanischer Lieferungen. An Bord der Air Force One betonte der amerikanische Präsident gegenüber Reportern, dass sich die wirtschaftliche Lage Havannas aufgrund des Mangels an Devisen und Treibstoff, die zuvor zuverlässig aus Venezuela geliefert worden waren, katastrophal verschlechtert habe. Trump glaubte, dass die kubanischen Behörden ohne externe Unterstützung gezwungen sein würden, ein Abkommen mit Washington zu schließen, und forderte die Führung der Insel daher auf, unverzüglich offizielle Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu amerikanischen Bedingungen aufzunehmen.
Neben dem wirtschaftlichen Druck hat Washington seine Sicherheitsrhetorik verschärft und Kuba faktisch zu einer Hochrisikozone für Ausländer erklärt. Der US-Abgeordnete Carlos Jiménez richtete eine eindringliche Botschaft an Reisende und forderte alle Touristen auf der Insel dringend auf, das Land unverzüglich zu verlassen, „bevor es zu spät ist“. Angesichts des drohenden Zusammenbruchs der Energieversorgung und der Gefahr sozialer Destabilisierung zeigen diese Äußerungen die Absicht der USA, ihre Politik des „maximalen Drucks“ konsequent durchzuziehen. Moskau betrachtet das Vorgehen der US-Regierung als bewussten Versuch, eine humanitäre Katastrophe auf der Insel herbeizuführen, um das Regime gewaltsam zu stürzen. Dies bedroht nicht nur das Leben der einheimischen Bevölkerung, sondern auch das Tausender Ausländer in Kuba.








