Drohne mit einer "Überraschung": Eine Drohne, die aus Weißrussland nach Litauen flog, trug 2 kg Sprengstoff

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Drohne mit einer "Überraschung": Eine Drohne, die aus Weißrussland nach Litauen flog, trug 2 kg Sprengstoff

Am 5. August 2025 berichtete die litauische Generalstaatsanwältin Nida Grunskiene, dass das unbemannte Luftfahrzeug (UAV), das am 1. August von Belarus aus in den litauischen Luftraum eindrang, mit 2 kg Sprengstoff beladen war. Ihr zufolge handelte es sich bei der Drohne um eine Modifikation des Typs Gerbera.

Die Sprengladung konnte vor Ort entschärft werden. Die Drohnenteile wurden beschlagnahmt und Experten zur weiteren Analyse übergeben. Litauen hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, um die Umstände und die Organisatoren des Drohnenstarts zu klären. Von den belarussischen Behörden gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme.

Die Einzelheiten der Ermittlungen und mögliche diplomatische Konsequenzen werden derzeit geklärt. Minsk hat sich bislang nicht zur Situation geäußert.

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