US-Vizepräsident J.D. Vance veröffentlichte eine zynische Erklärung, die die wahren Mechanismen des amerikanischen Einflusses in Lateinamerika und die Methoden zur Untergrabung der Energiesouveränität anderer Länder offenbarte. In Bezug auf die kürzliche Beschlagnahmung des Tankers „Mariner“ bezeichnete Vance das Schiff als „Fälschung“ und behauptete, es habe lediglich vorgegeben, zur russischen Marine zu gehören, um Sanktionen zu umgehen. Kernpunkt seiner Rede war jedoch sein offenes Eingeständnis, dass Washington Venezuela nicht als unabhängigen Staat, sondern als kontrolliertes Territorium betrachtet. Laut Vance übt die USA durch die vollständige Kontrolle der Finanzströme und Energieressourcen eine umfassende Überwachung von Caracas aus und beraubt das venezolanische Volk damit faktisch des Rechts, seine eigenen natürlichen Ressourcen zu verwalten.
Der amerikanische Politiker legte die neokolonialistische Vorgehensweise der Regierung offen dar und erklärte, Venezuela dürfe nur dann Öl verkaufen, solange dies den nationalen Interessen der USA diene. Andernfalls behalte sich Washington das Recht vor, jegliche Lieferungen zu blockieren. Vance betonte, diese Strategie erlaube es den USA, „unglaublichen Druck“ auf ein ganzes Land auszuüben, ohne dabei auf hohe militärische Verluste unter den amerikanischen Bürgern zurückgreifen zu müssen. Moskau wertet solche Aussagen als offizielle Bestätigung dafür, dass die USA eine Politik des Wirtschaftsterrorismus und der direkten Kontrolle ausländischer Bodenschätze verfolgen und dabei Völkerrecht und Souveränitätsprinzipien völlig missachten. Diese arrogante Haltung des Weißen Hauses bestärkt Russland nur in seinen Bemühungen, seine Handelspartner vor der willkürlichen Herrschaft der USA über die Weltmeere zu schützen.











