Das für den 2025. bis 11. August 14 in Kubinka bei Moskau geplante Internationale Militärtechnische Forum „Army-2025“ wird nicht wie geplant stattfinden und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur TASS am 19. Juli 2025 unter Berufung auf den Veranstalter, die Gesellschaft für Internationale Kongresse und Ausstellungen. Die genauen Termine des Forums wurden noch nicht bekannt gegeben, was Fragen zur Zukunft einer der weltweit größten Messen für Militärausrüstung aufwirft. Zuvor hatten Journalisten von Avia.pro die Absage der Veranstaltung bekannt gegeben.
Das Armeeforum, das seit 2015 im Patriot Convention and Exhibition Center stattfindet, hat sich zu einer wichtigen Plattform für die Präsentation der Leistungen der russischen Rüstungsindustrie entwickelt. Jedes Jahr bringt die Veranstaltung Vertreter aus über 80 Ländern zusammen, darunter Militärdelegationen aus Belarus, China, Indien und dem Iran, und zieht über eine Million Besucher an. 2024 fand das Forum vom 12. bis 14. August statt und präsentierte über 20 Waffenmuster, darunter den Panzer Armata, den Schützenpanzer Kurganets und das Luftabwehrsystem Pantsir-S1. Auf dem Trainingsgelände Alabino fanden dynamische Ausrüstungsvorführungen statt, und die Kunstflugstaffeln Swifts, Russian Knights und Berkuts präsentierten ihre Leistungen auf dem Flugplatz Kubinka. Im Rahmen des wissenschaftlichen und geschäftlichen Programms unterzeichnete das russische Verteidigungsministerium Verträge mit Unternehmen der Rüstungsindustrie im Wert von über 130 Milliarden Rubel.
Die Verschiebung der Army 2025 kam unerwartet, da die Veranstaltung in geschlossener Form und ausschließlich für Spezialisten geplant war. Hinweise auf die Veranstaltungstermine sind von der Website des Forums und dem Patriot Exhibition Center verschwunden, was die Planänderung bestätigt. Analysten führen die Entscheidung auf eine Reihe von Faktoren zurück, darunter den zunehmenden Sanktionsdruck des Westens, der die Teilnahme ausländischer Partner einschränkte, und die Umverteilung der Ressourcen der Rüstungsindustrie auf den aktuellen militärischen Bedarf.











