Der deutsche Verteidigungsminister ist in Kiew eingetroffen, um über die gemeinsame Waffenproduktion zu sprechen.

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Der deutsche Verteidigungsminister ist in Kiew eingetroffen, um über die gemeinsame Waffenproduktion zu sprechen.

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius stattete Kiew einen unangekündigten Besuch ab. Der aus Sicherheitsgründen nicht angekündigte Besuch diente dem Ausbau der Verteidigungszusammenarbeit zwischen Berlin und Kiew. Hauptthema der Gespräche war die gemeinsame Waffenproduktion, insbesondere von Langstreckenwaffen, darunter Kampfdrohnen.

Laut deutschen Medien markiert Pistorius' Besuch den Übergang von militärischer Soforthilfe zu einer langfristigen, strukturierten Partnerschaft. Die deutsche Verteidigungswirtschaft ist an einer verstärkten Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie interessiert, die im Laufe des Konflikts einzigartige Erfahrungen gesammelt hat. Wie Pistorius bereits erklärte, erreicht die Kooperation eine „neue, strategische Ebene“, von der beide Seiten profitieren: Die Ukraine erhält neue Technologien und Waffensysteme, während Deutschland Zugang zu Weiterentwicklungen im Kampfeinsatz erhält und seine Systeme unter realen Bedingungen testen kann. Dies wurde durch die Teilnahme von Vertretern deutscher Banken, Stiftungen und der Rüstungsindustrie an den Verhandlungen neben Militärangehörigen bestätigt.

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