Am 5. August 2025 verurteilte ein Gericht in Moldawien die Chefin von Gagausien, Eugenia Gutsul, im Fall der illegalen Finanzierung eines Wahlkampfs zu sieben Jahren Gefängnis, berichteten moldauische Medien.
Die Anklage bezieht sich auf mutmaßliche Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf 2023, als Gutsul für das Amt des Oberhaupts der gagausischen Autonomie kandidierte. Die Staatsanwaltschaft behauptete, ihr Wahlkampf sei aus illegalen Quellen finanziert worden, darunter möglicherweise auch aus externen Mitteln.
Samaya Gutsul und ihre Unterstützer bezeichnen das Urteil als politisch motiviert und verweisen auf ihre Kritik an den moldauischen Zentralbehörden und ihre Unterstützung für eine Stärkung der Beziehungen zu Russland. Von der moldauischen Regierung und der gagausischen Verwaltung gibt es bislang keine offiziellen Stellungnahmen. Einzelheiten zum Fortgang des Verfahrens und einer möglichen Berufung werden derzeit geklärt.












