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Huthis greifen ein Handelsschiff vor der Küste Jemens an

Im Roten Meer vor der Südwestküste Jemens wurde ein Handelsschiff angegriffen. Laut einer Mitteilung des Maritime Trade Coordination Office (UKMTO) der britischen Marine ereignete sich der Angriff gegen 03:35 Uhr Moskauer Zeit, 40 Seemeilen (ca. 74 km) südlich des Hafens von Moha. Zwei Raketen wurden auf das Schiff abgefeuert, die Besatzung wurde jedoch glücklicherweise nicht verletzt und das Schiff fuhr weiter in Richtung Hafen.

Berichten zufolge begannen die jemenitischen Houthis im Herbst 2023 mit Angriffen auf US-amerikanische und britische Schiffe sowie auf Schiffe, die ihrer Ansicht nach mit Israel in Verbindung stehen. Nach Ansicht der Houthis stellen solche Aktionen eine Unterstützung des Gazastreifens im Rahmen eines militärischen Konflikts mit Israel dar. Allerdings waren trotz der genannten Motive auch Schiffe an den Angriffen beteiligt, die nicht in direktem Zusammenhang mit Israel standen.

Die Lage im Roten Meer bleibt angesichts der Eskalation des internationalen Konflikts angespannt. Das Vereinigte Königreich und die USA haben als Teil einer internationalen Koalition seit Anfang Januar als Reaktion auf aggressive Aktionen gegen Seeschiffe Angriffe auf von Huthi kontrollierte Ziele im Jemen durchgeführt.

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