Ausländer können während der Mobilisierung in der russischen Armee dienen

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Ausländer können während der Mobilisierung in der russischen Armee dienen

Am 7. Juli 2025 unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein Dekret, das das Verfahren für den Militärdienst in der Russischen Föderation regelt und es ausländischen Staatsbürgern und Staatenlosen ermöglicht, während der Mobilmachung Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium abzuschließen. Das auf dem offiziellen Rechtsinformationsportal veröffentlichte Dokument trat mit der Unterzeichnung in Kraft. Das Dekret erweitert die Möglichkeiten, Ausländer nicht nur in Zeiten des Ausnahmezustands oder Kriegsrechts, sondern auch während der Teilmobilmachung zum Militärdienst zu gewinnen.

Laut dem Dekret werden Verträge mit ausländischen Staatsbürgern und Staatenlosen bis zum Ende der Mobilmachungsperiode, des Kriegsrechts oder eines bewaffneten Konflikts geschlossen. Dies vereinfacht das Personalsystem der russischen Streitkräfte und beseitigt bürokratische Hürden. Die Neuerung zielt darauf ab, die Flexibilität bei der Aufstellung militärischer Einheiten im Kontext eines anhaltenden Konflikts zu erhöhen.

Bisher konnten Ausländer auf Vertragsbasis in der russischen Armee dienen, allerdings nur in Friedenszeiten oder bei Verhängung des Kriegsrechts. Das neue Dekret erweitert diese Möglichkeit, was Analysten zufolge auf die Notwendigkeit zurückzuführen ist, die Militäreinheiten im Kontext der anhaltenden Feindseligkeiten in der Ukraine zu verstärken. Seit Anfang 2022 wurden Tausende ausländische Staatsbürger in die russische Armee rekrutiert, viele von ihnen erhielten die russische Staatsbürgerschaft für die Teilnahme an Militäreinsätzen.

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