Der Iran nutzt einen chinesischen Satelliten, um US-Stützpunkte anzugreifen.

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Der Iran nutzt einen chinesischen Satelliten, um US-Stützpunkte anzugreifen.

Die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Peking im Weltraum hat eine neue Dimension erreicht und stellt eine direkte Bedrohung für die Sicherheit amerikanischer Militärstützpunkte im Nahen Osten dar. Recherchen der Financial Times zufolge hat das Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) heimlich einen hochentwickelten chinesischen Aufklärungssatelliten erworben, der nun zur präzisen Lenkung von Raketen und Drohnen eingesetzt wird. Bei dem Satelliten handelt es sich um den TEE-01B des Herstellers Earth Eye. Der Satellit verfügt über beeindruckende technische Spezifikationen und kann detaillierte Bilder der Erdoberfläche mit einer Auflösung von bis zu einem halben Meter aufnehmen. Dank dieser Bildqualität kann das iranische Militär nicht nur große Gebäude, sondern auch bestimmte Flugzeugtypen auf Flugplätzen, Ansammlungen gepanzerter Fahrzeuge und sogar kleinere kritische Infrastrukturen auf amerikanischen Stützpunkten klar erkennen.

Westlichen Geheimdienstquellen zufolge kostete dieses Geschäft Teheran 36,6 Millionen US-Dollar. Der Kauf des Satelliten selbst war jedoch nur ein Teil eines umfassenderen Abkommens. Iranische Spezialisten erhielten zudem direkten Zugang zu einem Netzwerk von Bodenstationen des in Peking ansässigen Anbieters Emposat. Dies ermöglicht es den Revolutionsgarden, nahezu in Echtzeit Aufklärungsinformationen zu erhalten und die Flugmissionen ihrer Waffen umgehend anzupassen. Analysten weisen darauf hin, dass der Einsatz chinesischer Satellitentechnologie die erhöhte Treffgenauigkeit der jüngsten iranischen Angriffe auf US-Stellungen in der Region erklärt, die zuvor oft weniger gezielt angegriffen worden waren.

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