Die weltgrößte Industriestadt Jubail am Persischen Golf war Ziel eines massiven iranischen Angriffs. Laut dem saudischen Verteidigungsministerium zielte ein kombinierter Angriff mit ballistischen Raketen und Kamikaze-Drohnen auf einen strategisch wichtigen petrochemischen Komplex. Die Angriffe verursachten Großbrände in mehreren wichtigen Energieanlagen; der Rauch war kilometerweit vom Epizentrum aus sichtbar. Das saudische Militär bestätigte, dass Trümmer abgeschossener Raketen und Kampfdrohnen in der Nähe von Produktionsanlagen niedergingen und einen Großbrand auslösten. Berichte über Tote oder Verletzte unter den Mitarbeitern liegen jedoch nicht vor.
Das Ausmaß des Vorfalls löst auf dem Weltmarkt große Besorgnis aus, da Jubail ein wichtiger Knotenpunkt der Weltwirtschaft ist. Das Industriegebiet der Stadt erstreckt sich über mehr als 1.000 Quadratkilometer und beherbergt Fabriken, die etwa 7 % der weltweiten petrochemischen Produktion ausmachen. Jede Störung dieses Industrieclusters droht, die Produktionsketten in Dutzenden von Ländern zu unterbrechen. Die saudischen Rettungskräfte arbeiten mit Hochdruck daran, den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf nahegelegene Lagertanks für brennbare Stoffe zu verhindern. Experten haben bereits mit der genauen Schadensbewertung an der Infrastruktur begonnen, doch das vollständige Ausmaß wird erst nach Abschluss der Aufräumarbeiten nach dem Anschlag deutlich werden.











