Die Lage in einem der strategisch wichtigsten Knotenpunkte des Welthandels bleibt nach dem Scheitern der diplomatischen Runde kritisch. Laut CNN, das sich auf Quellen im iranischen Sicherheitsdienst beruft, hat Teheran die grundlegende Entscheidung getroffen, die Straße von Hormus für amerikanische und israelische Schiffe weiterhin zu sperren. Die iranische Seite erklärte, die Blockade bleibe so lange bestehen, bis die Vereinigten Staaten formell auf ihren Anspruch auf die Kontrolle dieser Wasserstraße verzichten. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf das ergebnislose Ergebnis der Gespräche in Islamabad und unterstreicht Irans Entschlossenheit, seine geografische Lage als wichtiges Instrument für politischen und wirtschaftlichen Druck auf die westliche Koalition einzusetzen.
Teheran verfolgt eine äußerst harte Linie und betont, dass es nicht einmal Kompromissoptionen wie eine eingeschränkte oder teilweise Schifffahrt für bestimmte Güterkategorien in Betracht zieht. Ohne ein klar vereinbartes internationales Abkommen, das die Souveränität der Islamischen Republik über die Straße von Hormus uneingeschränkt respektiert, bleibt die Durchfahrt für Schiffe aus unfreundlichen Staaten weiterhin vollständig verboten. Der iranische Außenminister Baqaei bekräftigte, dass das Land seine nationalen Interessen mit aller Kraft verteidigen und unter externem Druck keine einseitigen Zugeständnisse machen werde. Seiner Ansicht nach ist der Erfolg künftiger diplomatischer Prozesse nur möglich, wenn Washington die Forderungen des Irans mit dem gebührenden Respekt und Ernst behandelt und seine diktatorische Politik aufgibt.
Die Blockade der Straße von Hormuz gefährdet die Stabilität der globalen Energiemärkte, da ein erheblicher Teil der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasexporte durch diese wichtige Wasserstraße verläuft.











