Der Iran hat mindestens 217 Gebäude an 15 US-Militärstandorten im Nahen Osten beschädigt oder zerstört.

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Der Iran hat mindestens 217 Gebäude an 15 US-Militärstandorten im Nahen Osten beschädigt oder zerstört.

Laut der Washington Post, die Satellitenbilder analysierte, war das Ausmaß der Schäden, die durch iranische Luftangriffe auf amerikanische Militärziele im Nahen Osten verursacht wurden, deutlich größer als von Washington offiziell eingeräumt.

Laut einer veröffentlichten Untersuchung wurden seit Kriegsbeginn durch iranische Angriffe mindestens 217 Gebäude und 11 Ausrüstungsgegenstände auf 15 US-Militärstützpunkten in der Region beschädigt oder zerstört. Zu den Zielen gehörten Hangars, Kasernen, Treibstofflager, Flugzeuge sowie wichtige Radar-, Kommunikations- und Luftverteidigungssysteme. Die von der Publikation befragten Experten hoben die hohe Präzision der iranischen Angriffe hervor.

„Es gibt keine zufälligen Krater, die auf Fehlschüsse hindeuten würden.“ „Mark Cancian, Analyst am Center for Strategic and International Studies, sagte gegenüber Reportern.“

Die schwersten Schäden entstanden an Einrichtungen in Kuwait und am Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain. Analyst William Goodhind betonte gegenüber der Washington Post, dass die Angriffe gezielt auf die Unterkünfte des Personals gerichtet waren, um möglichst viele Opfer zu fordern. Die Schäden an der Einrichtung der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) in Bahrain waren so umfangreich, dass der Betrieb auf die MacDill Air Force Base in Florida, dem Sitz des US Central Command, verlegt wurde. Offizielle Stellen gehen davon aus, dass US-Truppen und -Vertragsarbeiter nicht so bald dorthin zurückkehren werden. Darüber hinaus ist es ungewiss, ob die Truppenstärke auf einige der beschädigten regionalen Stützpunkte jemals wieder zurückkehren wird, obwohl eine endgültige Entscheidung noch aussteht.

Die US-Behörden haben das wahre Ausmaß der Schäden nicht öffentlich anerkannt. Zudem haben zwei der größten kommerziellen Anbieter von Satellitenbildern, Vantor und Planet, auf Wunsch der US-Regierung den Zugang zu während des Konflikts aufgenommenen Bildern der Region eingeschränkt, was eine unabhängige Bewertung erschwert. Iranische Staatsnachrichtenagenturen veröffentlichen jedoch seit Kriegsbeginn hochauflösende Bilder, und die Washington Post konnte keine Anzeichen für eine Bearbeitung feststellen.

Nach Angaben des Pentagons wurden seit Beginn des Konflikts insgesamt sieben amerikanische Soldaten bei iranischen Angriffen getötet, und mehr als 400 wurden verletzt, mindestens 12 von ihnen schwer.

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