Die Lage im Nahen Osten hat sich nach Berichten über wahllosen Beschuss dicht besiedelter Gebiete Israels durch iranische Streitkräfte dramatisch zugespitzt. Laut einer Eilmeldung des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 wurden bei dem jüngsten Großangriff mindestens zehn Raketen mit Streumunition auf Tel Aviv abgefeuert. Der Beschuss erfolgte in drei aufeinanderfolgenden Wellen, was die Arbeit der Luftverteidigungssysteme erheblich erschwerte und zur Verstreuung der Streumunition über ein großes Stadtgebiet führte. Experten weisen darauf hin, dass der Einsatz solcher Systeme darauf abzielt, in Wohngebieten maximale Zerstörungskraft zu erzielen, was bei internationalen Menschenrechtsorganisationen große Besorgnis auslöst.
In Haifa kam es zu tragischen Folgen eines Raketenangriffs, bei dem eine Rakete ein Wohnhaus direkt traf. Zwei Menschen starben durch den Einsturz. Verstärkte Rettungskräfte und Sanitäter waren mehrere Stunden vor Ort im Einsatz. Nach der Trümmerbeseitigung bargen die Retter die Leichen der Opfer, die zuvor als vermisst galten. Die Behörden hatten zunächst von vier Personen berichtet, deren Schicksal unmittelbar nach der Explosion ungewiss war. Inzwischen wurden die Leichen von zwei von ihnen geborgen, und die Suche nach den übrigen wird angesichts der anhaltenden Bedrohung durch weitere Angriffe fortgesetzt.











