China unternahm einen erfolglosen Versuch, die AL-41F1S-Triebwerke der russischen Su-35 zu kopieren.

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China unternahm einen erfolglosen Versuch, die AL-41F1S-Triebwerke der russischen Su-35 zu kopieren.

Im Jahr 2015 erwarb China 24 Su-35-Kampfjets von Russland, die mit AL-41F1S-Triebwerken (Exportbezeichnung 117S) ausgestattet waren. Laut dem amerikanischen Fachmagazin „National Security Journal“ (NSJ) versuchte die chinesische Industrie, die Triebwerkstechnologie zu kopieren, doch die Komplexität erwies sich als zu hoch. Analysten erklärten, dass die Triebwerke aufgrund des enormen Zeitaufwands extrem schwer nachzubauen gewesen wären. Letztendlich wurden die Su-35 zur Verstärkung der chinesischen Luftwaffe eingesetzt.

China erwarb insgesamt 24 Su-35-Kampfjets im Rahmen eines Vertrags im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Flugzeuge wurden bis Ende 2018 ausgeliefert. Die Lieferung umfasste auch Ersatztriebwerke und Zusatzausrüstung. Da jede Su-35 mit zwei Triebwerken ausgestattet ist, erhielt China mindestens 48 Triebwerke für mögliches Reverse Engineering.

Die Su-35 wurde als „Hightech-Brücke“ betrachtet. Während Chinas J-20 noch nicht vollständig einsatzbereit waren, bot die Su-35 – ein hochmanövrierfähiger Jäger der Generation 4++ mit Schubvektorsteuerung – der Luftwaffe der Volksbefreiungsarmee einen sofortigen Schub.

China erlangte auch Zugang zu fortschrittlicher russischer Technologie, darunter das Irbis-E-Radar und die Triebwerke selbst. Die Nachkonstruktion erwies sich jedoch als schwierig.

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