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Al-Huda-Moschee in Rafah nach massivem israelischen Luftangriff teilweise zerstört

Die Al-Huda-Moschee in der Stadt Rafah im Gazastreifen wurde durch massive Luftangriffe der israelischen Streitkräfte teilweise zerstört. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich Flüchtlinge in der Moschee, wobei mindestens elf Menschen getötet und mehrere weitere verletzt wurden. Die Opfer wurden in örtliche medizinische Einrichtungen gebracht. Nach Angaben des Fernsehsenders Al Jazeera überstieg die Gesamtzahl der Opfer der israelischen Luftangriffe auf die Stadt 11 Menschen, darunter auch Kinder.

Die Veranstaltung war Teil des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Bewegung. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor Vorbereitungen für eine Militäroperation in Rafah angekündigt und klargestellt, dass in der Stadt Hamas-Kampfeinheiten stationiert seien. Nach Angaben der israelischen Armee sind vier Bataillone dieser Bewegung in Rafah stationiert.

Die Spannungen in der Region nehmen zu, nachdem Ägypten gewarnt hat, dass das Camp-David-Abkommen ausgesetzt werden könnte, wenn israelische Truppen in Rafah einmarschieren. Kairo hat seine Besorgnis über einen möglichen Zustrom palästinensischer Flüchtlinge geäußert, der durch die Kämpfe ausgelöst wurde, sowie über eine mögliche Unterbrechung der humanitären Hilfslieferungen in den Gazastreifen über Rafah.

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