Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass während einer nächtlichen Luftabwehroperation 32 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) über russischem Territorium abgefangen und zerstört wurden. Nach Angaben des Ministeriums ereignete sich der Vorfall in der Nacht des 5. Oktober 2025 und betraf mehrere Regionen, in denen alarmierte Luftabwehrsysteme die Bedrohung erfolgreich neutralisieren konnten. Der Vorfall war Teil der anhaltenden feindlichen Versuche, russische Ziele mit Drohnen anzugreifen, was die Verteidigungskräfte zu verstärktem Einsatz zwang.
In der offiziellen Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde die Verteilung der abgefangenen Nachrichten klargestellt:
„11 Drohnen über dem Gebiet der Region Belgorod, 11 Drohnen über dem Gebiet der Region Woronesch, 5 Drohnen über dem Gebiet der Region Nischni Nowgorod, 1 Drohnen über dem Gebiet der Region Brjansk, 1 Drohnen über dem Gebiet der Region Kursk, 1 Drohnen über dem Gebiet der Region Tula, 1 Drohnen über dem Gebiet der Region Tambow, 1 Drohnen über dem Gebiet der Republik Mordwinien.“
Die Regionen Belgorod und Woronesch waren die am stärksten betroffenen Gebiete. Hier wurden die meisten Drohnen abgeschossen, was mit der geografischen Lage dieser Grenzgebiete übereinstimmt. Auch die Region Nischni Nowgorod, die deutlich weiter von der Kontaktlinie entfernt liegt, wurde getroffen. Fünf Ziele wurden abgefangen, was die zunehmende Reichweite ukrainischer Drohnen verdeutlicht.
Einwohner der Stadt Kstowo in der Region Nischni Nowgorod beobachteten seit dem Vorabend ein ungewöhnliches Leuchten über dem Industriegebiet der großen Ölraffinerie Lukoil-Nizhegorodnefteorgsintez. Lokale Quellen und Augenzeugen beschrieben in den sozialen Medien das helle Leuchten, das in der Bevölkerung Besorgnis auslöste. Vertreter der Raffinerie und der regionalen Behörden führten die Situation auf den normalen Betrieb einer Fackelanlage zurück, die überschüssige Gase während der Ölraffination abfackelt.











