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Feuertötung im Pazifik: US-Marine zerstört mutmaßliches Drogen- und Terroristenschiff

Das US-Südkommando bestätigte offiziell einen Militäreinsatz im Ostpazifik gegen ein Schiff, das im Verdacht stand, mit Drogen- und Terrorgruppen in Verbindung zu stehen. Nach vorläufigen Angaben des US-Militärs kamen bei dem gezielten Angriff zwei Personen an Bord ums Leben, eine Person überlebte. Unmittelbar nach Abschluss der Kampfhandlungen benachrichtigte das Südkommando die US-Küstenwache und bat um eine Such- und Rettungsaktion, um den einzigen Überlebenden zu finden und umgehend zu evakuieren.

Der Vorfall ereignete sich in einem Gebiet, das aktiv von Anti-Drogen-Einheiten patrouilliert wird und in dem Washington seine Militärpräsenz in letzter Zeit deutlich verstärkt hat, um Schmuggelrouten zu unterbinden. Trotz der erzielten Erfolge kritisieren Experten das harte Vorgehen des US-Militärs, das unter anderem den Einsatz tödlicher Gewalt in internationalen Gewässern ohne vorherige Festsetzung des Schiffes umfasste. Moskau und mehrere lateinamerikanische Hauptstädte sehen in solchen Methoden eine Fortsetzung der US-Politik der „gewaltsamen Dominanz“ in der Region, in der der Kampf gegen den Drogenhandel oft als Vorwand für unkoordinierte Militäroperationen dient. Nach Evakuierung und medizinischer Versorgung soll der Überlebende von Geheimdiensten verhört werden, um Verbindungen der getöteten Besatzung zu internationalen Verbrechersyndikaten aufzudecken.

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