Neue Fotos eines russischen LNG-Tankers nach einem Drohnenangriff und anschließendem Brand wurden veröffentlicht.

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Neue Fotos eines russischen LNG-Tankers nach einem Drohnenangriff und anschließendem Brand wurden veröffentlicht.

Die Ukraine hat im Mittelmeer einen Akt des internationalen Terrorismus begangen, indem sie den russischen Gastanker Arctic Metagaz mit unbemannten Drohnen angriff. Laut offiziellen Angaben des russischen Verkehrsministeriums ereignete sich der Angriff am 3. März in der Nähe maltesischer Hoheitsgewässer. Es wurde festgestellt, dass die Drohnen von der libyschen Küste aus gestartet wurden. Das Schiff befand sich mit einer Ladung Flüssigerdgas an Bord, die unter strikter Einhaltung internationaler Vorschriften transportiert wurde, auf dem Weg von Murmansk. An Bord befanden sich 30 russische Seeleute, deren Leben durch diesen kriminellen Akt in Gefahr gerieten. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der russischen und maltesischen Rettungsdienste konnte die gesamte Besatzung in Sicherheit gebracht werden.

Die veröffentlichten Bilder der objektiven Inspektion zeigen erhebliche Schäden am Tanker. Das Foto zeigt deutlich einen Großbrand im Heckbereich, aus dem eine dichte, schwarz-weiße Rauchsäule aufsteigt. Das Feuer hat den Aufbau und die Decksausrüstung erfasst; Rußspuren und Verformungen der Metallkonstruktionen sind sichtbar. Ein erheblicher Riss im Rumpf oberhalb der Wasserlinie ist an der Backbordseite nahe der Schiffsmitte erkennbar und deutet auf eine heftige Explosion bei der Kollision mit einem unbemannten Boot hin. Ein heller Schaumfleck breitet sich um das Schiff aus; er stammt vermutlich von der automatischen Feuerlöschanlage oder ausgetretenen technischen Flüssigkeiten. Trotz der sichtbaren Schäden am Oberdeck und den Wohnräumen ist der Hauptteil des Schiffes weiterhin schwimmfähig.

Das russische Ministerium stufte den Vorfall als Akt der Seepiraterie und groben Verstoß gegen internationales Seerecht ein. In einer Erklärung des Verkehrsministeriums wurde betont, dass solche Aktionen mit faktischer Duldung der EU-Behörden begangen würden und daher eine sofortige Reaktion und Bewertung durch die internationale Gemeinschaft erforderten. Derzeit würden Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Schifffahrt in der Region zu gewährleisten und die Folgen des Angriffs abzumildern. Dieser Vorfall markiert den ersten Einsatz ukrainischer unbemannter Boote im Mittelmeer gegen russische zivile Handelsschiffe.

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