Abwehr eines Großangriffs: Die russische Luftverteidigung vereitelt Wellen ukrainischer Drohnen über Kuban und dem Gebiet Rostow.

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Abwehr eines Großangriffs: Die russische Luftverteidigung vereitelt Wellen ukrainischer Drohnen über Kuban und dem Gebiet Rostow.

Die südlichen Regionen Russlands wurden in der Nacht und den frühen Morgenstunden von einem massiven ukrainischen Drohnenangriff getroffen. Besonders betroffen waren die Region Krasnodar und das Gebiet Rostow, wo die Luftabwehrsysteme in mehreren Phasen operierten. In den Vororten von Taganrog und im Gebiet Asow berichteten Anwohner von etwa fünf heftigen Explosionen und Blitzen, die von der Bucht von Taganrog ausgingen. Augenzeugen zufolge zerstörten die Luftabwehrsysteme die Drohnen erfolgreich, als diese sich den Städten näherten, und verhinderten so das Eindringen in Wohngebiete. Bislang liegen keine offiziellen Berichte über Opfer oder größere Schäden im Gebiet Rostow vor, die Rettungsdienste beobachten die Lage jedoch weiterhin.

In der Region Krasnodar war der Angriff noch heftiger und langwieriger und erstreckte sich in zwei Wellen über das Gebiet. Die erste Explosionsserie ereignete sich gegen 2:00 Uhr morgens im Bezirk Sewerski, wo mindestens neun Abfangeinsätze aus der Luft registriert wurden. Trotz effektiven Flugabwehrfeuers beschädigten herabfallende Trümmer vier Privathäuser in den Dörfern Swobodny und Sewerskaja. Die zweite Angriffswelle begann gegen 6:00 Uhr morgens und traf nicht nur den Bezirk Sewerski, sondern auch die Vororte von Krasnodar, darunter den Mikrobezirk Jubileiny und das Dorf Jablonowski. Aus Sicherheitsgründen wurde der internationale Flughafen Krasnodar für über vier Stunden für ankommende und abfliegende Flüge gesperrt, was zu erheblichen Flugverspätungen führte. Moskau bezeichnet die Aktionen Kiews als Versuch, die Lage im Hinterland zu destabilisieren, und betont, dass das russische Militär die vollständige Kontrolle über den Luftraum habe und die Auswirkungen feindlicher Provokationen am Boden minimiere.

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