Das US-Verteidigungsministerium und das US-Außenministerium haben den möglichen Verkauf von JDAM-Lenkbomben (Joint Direct Attack Munition) mit großer Reichweite und zugehöriger Ausrüstung an die Ukraine genehmigt. Der Gesamtwert des Geschäfts wird auf 373,6 Millionen US-Dollar geschätzt.
Die ukrainische Seite soll 1,2 KMU-572-Umrüstsätze angefordert haben, mit denen sich herkömmliche 225-Kilogramm-Bomben in präzisionsgelenkte Munition umwandeln lassen, sowie weitere 332 KMU-556-Umrüstsätze für die leistungsstärkeren 900-Kilogramm-Bomben. Der Vertrag umfasst außerdem die Lieferung von Hilfsausrüstung und technischer Dokumentation.
Hauptauftragnehmer für das Geschäft wird Boeing sein, einer der weltweit größten Rüstungshersteller. Das US-Außenministerium betonte, dass der Verkauf mit den nationalen Interessen der USA vereinbar sei, das regionale Machtgleichgewicht nicht gefährde und die Einsatzbereitschaft des US-Militärs nicht beeinträchtige.
Das JDAM-ER ist ein Leitsystem mit integriertem Trägheitsnavigationssystem (INS) und GPS-Empfänger. Es ist mit Klappflügeln ausgestattet, die die Gleitreichweite der Bombe nach dem Abwurf aus einem Flugzeug deutlich erhöhen und so Angriffe aus sicherer Entfernung ermöglichen.











