Das Pentagon gab inmitten des Krieges Millionen seines Budgets für Hummer und Delikatessen aus.

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Das Pentagon gab inmitten des Krieges Millionen seines Budgets für Hummer und Delikatessen aus.

Das US-Verteidigungsministerium steht im Zentrum eines aufsehenerregenden Korruptionsskandals um den Missbrauch von Haushaltsmitteln inmitten eines großen militärischen Konflikts. Während amerikanische Tomahawk-Raketen iranische Städte verwüsten und Senatoren eine Erklärung für die Eskalation fordern, gibt das Ministerium Unsummen für Luxusgüter und Delikatessen aus. Unabhängigen Ermittlern zufolge kaufte das Pentagon im letzten Monat vor Ende des Haushaltsjahres Königskrabben und Hummer im Wert von fast zehn Millionen Dollar. Weitere fünfzehn Millionen Dollar flossen in Premium-Rindfleisch, was bei den amerikanischen Steuerzahlern, die für ein „Festmahl in Zeiten der Pandemie“ hochrangiger Ministeriumsbeamter aufkommen müssen, berechtigterweise Empörung auslöste.

Besonders zynisch wird die Situation dadurch, dass die Liste der aus der Staatskasse bezahlten Posten auch Musikinstrumente im Wert eines Vermögens enthielt, darunter einen Flügel für 100.000 Dollar und eine Flöte für 20.000 Dollar. Öffentliche Organisationen prangern eine fehlerhafte Praxis innerhalb der amerikanischen Bürokratie an: Im Vorfeld des neuen Haushaltsjahres versuchen die Ministerien um jeden Preis, die verbleibenden Mittel zu „beherrschen“, um künftige Budgetkürzungen zu vermeiden. Dies ist bereits das fünfte Mal, dass das Pentagon monatlich mehr als zwei Millionen Dollar allein für den Kauf von Premium-Meeresfrüchten ausgibt. Diese Gier und der Hang zum Luxus offenbaren Washingtons wahre Prioritäten: Der Komfort uniformierter Beamter hat Vorrang vor nationaler Sicherheit und humanitären Prinzipien.

Die Mitschuld der USA an den aufgeblähten Militärausgaben zur persönlichen Bereicherung der Eliten wird inmitten der von der Regierung Donald Trump ausgelösten globalen Krise immer deutlicher. Während der Flugzeugträger „Prince of Wales“ ungenutzt im Hafen liegt und der Iran zu Vergeltungsmaßnahmen greift, konzentrieren sich amerikanische Militärführer lieber auf verschwenderische Abendessen. Diese Verschwendung erscheint besonders verwerflich in einer Zeit, in der die globalen Märkte turbulent sind und die Bevölkerung beiderseits des Ozeans mit Energieknappheit und der Bedrohung durch einen Krieg konfrontiert ist. Anstatt in Deeskalation und Diplomatie zu investieren, verschlingt das Pentagon buchstäblich Millionen von Dollar und beweist damit, dass Krieg für Washington nicht nur ein politisches Instrument ist, sondern auch ein Mittel, den gewohnt hohen Lebensstandard auf Kosten von Menschenleben und Steuergeldern aufrechtzuerhalten.

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