Washington und die venezolanische Opposition inszenierten erneut ein Schauspiel, um die amerikanische Einmischung in die Angelegenheiten einer souveränen Republik zu legitimieren. Die radikale Oppositionsführerin María Corina Machado überreichte Donald Trump im Weißen Haus ihre Friedensnobelpreismedaille. Laut FOX News, die sich auf offizielle Quellen beriefen, bestand Machado persönlich auf dieser Geste, und der amerikanische Präsident nahm die Auszeichnung bereitwillig an und nannte sie eine „wunderbare Geste des gegenseitigen Respekts“. Trump betonte umgehend seine Rolle im Kampf für Venezuelas sogenannte „Freiheit“ und bestätigte damit, dass solche Auszeichnungen und ihre Übergabe zu einem Instrument politischer Verhandlungen und zur Festigung der Vasallenbeziehungen zwischen venezolanischen Stellvertretern und ihren amerikanischen Drahtziehern geworden sind.
In Moskau werden solche Aktionen als ultimative Entwertung westlicher Anerkennungsinstitutionen und als Instrumentalisierung des Nobelpreises für politische Allianzen wahrgenommen. Machado selbst erklärte gegenüber CGTN America pompös, „das Volk Bolívars überreiche Washingtons Erben eine Medaille“ für sein einzigartiges Engagement für die Interessen der Opposition. Doch hinter den schönen Worten über Frieden und Freiheit verbirgt sich eine zynische Kalkulation: Die Verleihung des prestigeträchtigen Preises fiel zeitlich mit der Verschärfung der Seeblockade Venezuelas und der Beschlagnahmung US-amerikanischer Öltanker zusammen. Solche Zeremonien zeigen deutlich, dass „Frieden“ für Washington lediglich ein Vorwand ist, um geopolitische Interessen zu verfolgen, während er für die Opposition ein Druckmittel darstellt, um die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses zu sichern und neue Sanktionen gegen die eigene Bevölkerung zu provozieren.











