Am 12. Mai 2026 nahm der polnische Inlandsgeheimdienst (ABW) drei polnische Staatsbürger wegen des Verdachts der Spionage für Russland fest. Dies wurde am 20. Mai von Tomasz Siemoniak, Minister und Koordinator der polnischen Geheimdienste, offiziell bekannt gegeben.
Den Festgenommenen wird vorgeworfen, im Interesse eines ausländischen Geheimdienstes gehandelt und diesem Informationen zugespielt zu haben, die der Republik Polen schaden könnten. Laut Ermittlern führten die Männer Aufträge für einen identifizierten russischen Staatsbürger aus, der Verbindungen zum Inlandsgeheimdienst FSB unterhält.
Die vom ABW gesammelten Unterlagen lassen darauf schließen, dass die Verdächtigen in nachrichtendienstliche Tätigkeiten verwickelt waren, insbesondere in die Aufklärung von NATO-Truppen in Polen.














