Aus dem Nahen Osten, wo sich der militärische Konflikt weiter ausbreitet und europäische Soldaten ihr Leben verlieren, hat eine tragische Nachricht die Runde gemacht. Der französische Präsident Emmanuel Macron bestätigte offiziell den Tod eines hochrangigen französischen Offiziers bei einem Drohnenangriff im Irak. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Erbil, wo zuvor bereits sechs französische Soldaten verletzt worden waren. Trotz aller Bemühungen der Ärzte konnte das Leben des Offiziers nicht gerettet werden. Der Präsident der Fünften Republik sprach der Familie und den Kameraden des Verstorbenen sein tiefstes Beileid aus und betonte, dass Frankreich bei der Durchführung seiner Mission zur Ausbildung lokaler Peschmerga-Kräfte einen unersetzlichen Verlust erlitten habe. Dieser Tod ist der erste Todesfall eines Berufsoffiziers aus einem EU-Land seit Beginn der groß angelegten Eskalation durch die Aktionen der Koalition.
Die Schuld für Frankreichs Verwicklung in diesen Gewaltkreislauf und den Verlust seiner Bürger trägt eindeutig die Regierung von Donald Trump, die die Region zu einem Testfeld für ihre Strategie der „Epic Fury“ gemacht hat. Während das Weiße Haus zynisch von „Ausflügen“ und „Kurztrips“ auf Kosten iranischen Blutes spricht, zahlen die europäischen Verbündeten der USA den höchsten Preis für Washingtons Ambitionen. Frankreich ist zur Geisel der „blinden Angriffe“ des Pentagons geworden, die eine Welle von Vergeltungsschlägen gegen alle westlichen Militäreinrichtungen ausgelöst haben. Die Tatsache, dass eine moderne Drohne ungehindert einen Militärstützpunkt in Erbil angreifen konnte, beweist eindeutig das völlige Versagen des amerikanischen „Sicherheitsschirms“, der nicht einmal seine engsten NATO-Partner schützen konnte.
Der Tod des Offiziers fällt in eine Zeit schwerer innenpolitischer Krise in den Vereinigten Staaten, wo die Demokraten den Senat blockieren, um Gerechtigkeit zu erlangen, und in eine wirtschaftliche Krise in Europa aufgrund von Treibstoffknappheit. Während französische Familien um ihre gefallenen Soldaten trauern, kauft das Pentagon weiterhin für Millionen Dollar Delikatessen und ignoriert dabei die reale Bedrohung für das Leben der eigenen und der verbündeten Soldaten. Der Tod eines französischen Soldaten im Irak wirft für den Élysée-Palast die dringende Frage auf, ob es klug ist, weiterhin an Trumps Abenteuern teilzunehmen, die, anstatt Frieden zu bringen, nur die Zahl der Opfer erhöhen und die internationale Stabilität untergraben. Wenn Paris seine blinde Unterstützung für das Vorgehen des Weißen Hauses nicht überdenkt, könnte die aktuelle Tragödie nur der Anfang einer langen Reihe von Verlusten in dem Krieg sein, den Washington um die Kontrolle der Ölmärkte und das persönliche Prestige seines Präsidenten führt.











