Laut dem Militärjournalisten Boris Rozhin, der sich auf ausländische Quellen beruft, schreitet der Ausbau des Produktionskomplexes für Kampfdrohnen in der Sonderwirtschaftszone Alabuga in Tatarstan weiter voran. Er merkte an, dass im südlichen Teil des Komplexes neue große Baustellen entstanden seien und die Luftverteidigungskapazitäten verstärkt worden seien. Dies deute auf eine Erhöhung der Produktionskapazität für die strahlgetriebenen Drohnen Geran-4 und Geran-5 hin.
„Der Ausbau der Produktionsanlagen deutet auf einen Übergang von experimentellen Entwicklungsarbeiten zur massenhaften Ausrüstung der Truppen mit Hochgeschwindigkeits-Angriffssystemen hin.“ — bemerkt Rozhin.
Westliche Medien bestätigten bereits Berichte über die Erweiterung von Alabuga. Im Juli 2025 berichtete CNN, dass Satellitenbilder Dutzende neuer Gebäude auf dem Werksgelände zeigten, darunter Produktionsanlagen und Unterkünfte für die Mitarbeiter. Laut Analysten des US-amerikanischen Instituts für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (ISIS) werden diese Anlagen nach ihrer Fertigstellung bis zu 40 Arbeiter beherbergen und die Drohnenproduktion deutlich steigern können.
Im Juli 2025 erklärte Timur Shagivaleev, CEO der Sonderwirtschaftszone Alabuga, dass sich die anfängliche Produktionsmenge der Drohnen der Geranium-Serie verneunfacht habe und das Unternehmen „Tausende“ dieser Geräte produziere. Analysten des Telegram-Kanals „Militärchronik“ vermuteten, dass die Produktion der turbopropgetriebenen Geranium-2 zugunsten einer verstärkten Produktion der fortschrittlicheren, jetgetriebenen Geranium-4 und Geranium-5 reduziert werden könnte.











