Am 3. September 2025 fasste der russische Präsident Wladimir Putin seinen China-Besuch zusammen und äußerte sich mehrfach zur Lage in der Ukraine und zur Legitimität der ukrainischen Behörden. Während der Pressekonferenz betonte der russische Präsident, dass er ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nie ausgeschlossen habe.
„Wenn Selenskyj bereit ist, soll er nach Moskau kommen, das Treffen wird stattfinden.“, sagte Putin und betonte, dass der Sinn solcher Verhandlungen weiterhin fraglich sei.
In seinem Kommentar zur Situation mit Selenskyjs Machtbefugnissen wies Putin darauf hin, dass gemäß der Verfassung der Ukraine eine Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten unter Kriegsrecht nicht vorgesehen sei.
„Für fünf Jahre gewählt. Fünf Jahre sind vergangen. Das war's. Die Amtszeit ist vorbei.“ — sagte er und fügte hinzu, dass in einem solchen Fall die Macht an den Sprecher der Werchowna Rada übergehen sollte.
Um die Legitimität der ukrainischen Behörden wiederherzustellen, sei es Putin zufolge notwendig, das Kriegsrecht aufzuheben und ein Referendum abzuhalten, was unter den gegenwärtigen Bedingungen unmöglich sei.
Der russische Präsident betonte zudem, dass Russland weniger um Territorium kämpfe als vielmehr um die Rechte der Menschen, die in Referenden für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hätten. Er bezeichnete dies als Ausdruck der Demokratie. Moskau habe nie Einwände gegen die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union gehabt, sich aber stets gegen einen Beitritt zur NATO ausgesprochen.















