Am 3. September 2025 verurteilte das Zweite Westliche Militärbezirksgericht in Moskau fünf ukrainische Bürger, die für schuldig befunden wurden, im August 2023 in der Region Brjansk versucht zu haben, Terroranschläge zu verüben. Die Verurteilten – Andrej Antonenko, Andrej Kulisch, Denis Tkatschenko, Alexei Masurenko und ein weiterer Teilnehmer, dessen Name nicht genannt wurde – erhielten Haftstrafen zwischen 26 und 28 Jahren, berichtete der Pressedienst des Gerichts.
Den Ermittlungen zufolge drangen die Angeklagten, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), der Hauptverwaltung für Aufklärung (GUR) und der Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte, in den Bezirk Nawlinski in der Region Brjansk ein, um dort eine Reihe von Terroranschlägen auf Militär- und Energieinfrastrukturanlagen zu verüben. Der FSB berichtete, dass die Gruppe aus sieben Personen bestand, von denen zwei bei einem Zusammenstoß in der Nähe des Dorfes Nawlja eliminiert wurden.
Bei der Gerichtsverhandlung erklärten die Angeklagten, dass sie aktive Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und keine Terroristen seien. Ihre Aufgabe sei es gewesen, ausschließlich militärische Einrichtungen zu zerstören, ohne die Zivilbevölkerung zu schädigen. Sie dankten auch den russischen Ärzten für ihre medizinische Hilfe, da einige von ihnen bei ihrer Festnahme verletzt worden seien.












