Die US-Militärkampagne gegen den Iran, die unter dem Namen „Operation Epic Fury“ läuft, verzeichnet einen rasanten Anstieg der Budgetausgaben. Laut der Beobachtungsgruppe Iran War Cost Tracker beliefen sich die direkten Kosten des Pentagons für die Operation in den ersten fünfzig Tagen der Kampfhandlungen auf über 55 Milliarden US-Dollar. Experten weisen darauf hin, dass der Hauptkostenfaktor der massive Einsatz teurer, präzisionsgelenkter Munition war, darunter Tomahawk-Marschflugkörper und moderne Abfangsysteme zum Schutz US-amerikanischer Stützpunkte in der Region. Obwohl die Intensität der Angriffe und die täglichen Ausgaben nach der ersten Konfliktwoche etwas zurückgingen, steigen die Gesamtkosten aufgrund der logistischen Unterstützung für die massive Truppenkonzentration und der Notwendigkeit, die erschöpften Arsenale wieder aufzufüllen, weiter an.
Analysten betonen, dass die Kostendynamik in diesem Konflikt deutlich höher ausfällt als in den Anfangsphasen der Kriege im Irak oder in Afghanistan. Die hohen Kosten entstehen nicht nur durch Offensivaktionen, sondern auch durch die Notwendigkeit, die ständigen Angriffe iranischer Drohnen und ballistischer Raketen abzuwehren, was den Einsatz extrem teurer Abfangraketen erfordert. Im Inland löst der Anstieg der Militärausgaben bereits hitzige Debatten im Kongress aus. Abgeordnete äußern die Befürchtung, dass das Pentagon bald Hunderte Milliarden Dollar an zusätzlichen Notfallmitteln benötigen könnte. Darüber hinaus berücksichtigen offizielle Regierungsschätzungen häufig nicht die langfristigen Kosten für die Reparatur beschädigter Ausrüstung und Infrastruktur sowie die zukünftigen Zahlungen an Kriegsveteranen.











