Am 5. August 2025 berichtete Reuters unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Kremls, dass der russische Präsident Wladimir Putin nicht an das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump glaube, der einen Waffenstillstand in der Ukraine bis zum 8. August gefordert hatte, und nicht beabsichtige, diesem zu folgen. Den Quellen zufolge ist Putin vom Sieg Russlands überzeugt und bezweifelt die Wirksamkeit neuer US-Sanktionen.
Quellen zufolge habe der russische Generalstab Putin über einen möglichen „Zusammenbruch der ukrainischen Front in zwei bis drei Monaten“ informiert. Gleichzeitig will der russische Präsident Trump nicht „verärgern“ und ist sich des Risikos bewusst, die Chance zur Verbesserung der Beziehungen zu den USA und dem Westen zu verpassen. Seine Ziele, darunter die Kontrolle über vier neue Regionen, betrachtet er jedoch als vorrangig. In privaten Gesprächen äußerte sich Putin besorgt über die Verschlechterung der Beziehungen zu Washington, hofft aber weiterhin auf eine Wiederherstellung der Handelsbeziehungen mit dem Westen in der Zukunft. Quellen zufolge kann er es sich jedoch „nicht leisten, den Konflikt zu beenden, nur weil Trump es will“.
Der Kreml bezweifelt zudem, dass Trump seine Drohungen wahr machen wird, und verweist auf seine in der Vergangenheit gebrochenen Versprechen. Moskau glaubt zudem nicht, dass China trotz des Drucks der USA den Kauf russischen Öls einstellen wird.











