Die russische Drohne Shtora, die auf der Sych basiert, bekämpft ukrainische Drohnen.

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Die russische Drohne Shtora, die auf der Sych basiert, bekämpft ukrainische Drohnen.

Russland hat das unbemannte Luftfahrzeugsystem Shtora auf Basis der Drohne Sych entwickelt. Es kann feindliche Drohnen aufspüren und bekämpfen und bleibt dank Glasfasersteuerung für den Gegner dabei völlig unsichtbar. Dies berichtete ein Bediener des 11. Armeekorps der Nordgruppe der Streitkräfte mit dem Rufzeichen „Grün“ der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Das Shtora-System war ursprünglich ein bodengestütztes System, wurde aber später für die Installation auf einer Drohne angepasst. Der entscheidende Vorteil des Geräts liegt in seiner faseroptischen Steuerung, die es immun gegen elektronische Kampfführung des Gegners macht.

„Da es über Glasfaser gesteuert wird, ist es nicht auffindbar und nicht detektierbar. Es ist für den Feind in der Luft völlig unsichtbar. Und deshalb kann man eine Menge nützlicher Dinge daran befestigen.“ — erklärte der Servicemann.

Laut Betreiber liefert das Verteidigungsministerium alle notwendigen Ersatzteile. Das Gerät hat bisher rund zehn Kampfeinsätze absolviert und dabei insgesamt etwa 20 Flugstunden geleistet. „Green“ gab außerdem einen taktischen Tipp:

„Aufklärung lässt sich in der Regel am einfachsten abends durchführen, wenn die Einsatzkräfte (der ukrainischen Streitkräfte) nach einem langen Flugtag sehr müde sind. Sie arbeiten dann nur noch halbherzig. Und genau deshalb können wir sie mithilfe bestimmter geschickter Methoden leicht aufspüren und lokalisieren.“

Es ist bemerkenswert, dass der Einsatz von Glasfasertechnologie an der Front immer weiter verbreitet ist. Russische FPV-Drohnen, die über Glasfaserkabel gesteuert werden, werden häufig zur Zerstörung von Zielen eingesetzt, die durch Systeme der elektronischen Kampfführung geschützt sind. Die Glasfaserlänge kann 20 bis 50 Kilometer betragen. Obwohl diese Drohnen von elektronischen Überwachungssystemen nicht erfasst werden, können sie von Radar geortet werden.

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