Sikorsky stellte den unbemannten Hubschrauber S-70UAS U-Hawk für Logistikmissionen vor.

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Sikorsky stellte den unbemannten Hubschrauber S-70UAS U-Hawk für Logistikmissionen vor.

Sikorsky, eine Tochtergesellschaft von Lockheed Martin, stellte auf der Ausstellung der Association of the United States Army (AUSA) eine neue Version des UH-60 Black Hawk-Hubschraubers, den S-70UAS U-Hawk, vor. Diese vollautonome, unbemannte Version ist vor allem für Logistikeinsätze konzipiert.

Wie Erskine „Ramsey“ Bentley, Direktor für Strategie und Geschäftsentwicklung bei Sikorsky Advanced Programs, erklärte, wird bei der neuen Version das Cockpit durch eine Laderampe mit Falttüren ersetzt, wodurch das Laderaumvolumen im Vergleich zum Standard-Black Hawk um 25 Prozent vergrößert wird.

„Wir haben Cockpit, Sitze und Mannschaftsstationen komplett entfernt“, bemerkte Bentley. „Jeder Soldat kann ein Tablet nehmen, den Hubschrauber starten, eine Mission programmieren und das Fahrzeug wird völlig autonom.“

Der U-Hawk ist mit dem autonomen Flugsystem MATRIX ausgestattet, das Start, Flug und Landung ohne menschliches Eingreifen steuert. Die Steuerung erfolgt über ein Tablet, auf dem der Bediener die Route vorgibt, während integrierte Sensoren und Algorithmen für die Navigation und Hindernisvermeidung sorgen. Das Fahrzeug verfügt über eine Nutzlastkapazität von bis zu 3175 kg (innen) und 4080 kg (außen).

Die Entwicklung des Prototyps, der auf einem ausgemusterten UH-60L-Hubschrauber der US-Armee basiert, dauerte nur zehn Monate. Der Erstflug ist für 2026 geplant. Laut Sikorsky-Vizepräsident Rich Benton ermöglicht diese Plattform den Transport großer Frachten, darunter Container oder Munition, ohne Risiko für die Besatzung und senkt so die Betriebskosten.

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