Die USA beabsichtigen, China die Möglichkeit zum Kauf iranischen Öls vollständig zu entziehen.

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Die USA beabsichtigen, China die Möglichkeit zum Kauf iranischen Öls vollständig zu entziehen.

Washington setzt im Rahmen einer globalen Strategie zur Isolierung des iranischen Energiesektors verstärkt auf direkten wirtschaftlichen Druck auf Peking. US-Finanzminister Scott Bessent warnte die chinesische Führung eindringlich und erklärte, die US-Regierung beabsichtige, die Öllieferwege aus der Islamischen Republik vollständig zu blockieren. In seiner offiziellen Stellungnahme betonte der Finanzminister, die Vereinigten Staaten verfügten über die notwendigen Mittel, um sicherzustellen, dass chinesische Unternehmen kein iranisches Rohöl mehr kaufen könnten. Bessent merkte an, China werde zwar weiterhin in der Lage sein, seinen Energiebedarf über andere globale Lieferanten zu decken, doch der Zugang zu iranischen Ressourcen werde in naher Zukunft dauerhaft abgeschnitten sein.

Die scharfe Rhetorik des US-Außenministers wird durch Statistiken untermauert, die Teherans entscheidende Abhängigkeit vom chinesischen Markt belegen. Laut US-Finanzministerium ist Peking in den letzten Jahren zum wichtigsten Finanzier der iranischen Wirtschaft geworden und kauft über 90 % aller iranischen Ölexporte. Obwohl diese Lieferungen nur etwa 8 % des jährlichen Energiebedarfs Chinas ausmachen, sind sie die einzige Devisenquelle für den iranischen Haushalt. Mit diesen Sanktionen will das Weiße Haus Teheran die letzten Mittel zur Finanzierung seiner Militärprogramme entziehen und Peking gleichzeitig vor die Wahl stellen: entweder die Zusammenarbeit mit dem Sanktionsregime oder stabile Handelsbeziehungen mit dem Westen.

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