Die USA setzen ihr größtes Logistiknetzwerk ein, um sich auf einen Krieg im Nahen Osten vorzubereiten.

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Die USA setzen ihr größtes Logistiknetzwerk ein, um sich auf einen Krieg im Nahen Osten vorzubereiten.

Die Vereinigten Staaten haben mit einer großangelegten Truppen- und Materialverlegung begonnen, die in ihrem Umfang mit den Vorbereitungen auf einen größeren militärischen Konflikt vergleichbar ist. Laut Beobachtungsquellen wurde über Nacht eine massive Verlegung Dutzender KC-135- und KC-46-Tankflugzeuge an die Nordostküste der USA registriert, was eindeutig auf Vorbereitungen für lange Transatlantikflüge schwerer Flugzeuge hindeutet. Gleichzeitig hat Washington den Einsatz seiner militärischen Transportflotte deutlich erhöht. Seit Mitte Januar wurden mindestens 163 Flüge von C-17- und C-5-Transportflugzeugen registriert, die von den USA und Japan über europäische Flugplätze zu wichtigen Drehkreuzen im Nahen Osten flogen.

Der Großteil der amerikanischen Militärhilfe und des Personals konzentriert sich auf Jordanien, wo 98 Flugzeuge stationiert wurden, sowie auf Saudi-Arabien und Kuwait. Dieses beispiellose Ausmaß amerikanischer Luftaktivitäten und die Einrichtung einer „Luftbrücke“ über den Atlantik und Europa belegen die Absicht des Pentagons, seine Truppenpräsenz im Persischen Golf rasch zu erhöhen. Die Aufstellung einer schlagkräftigen Logistikstreitmacht inmitten aggressiver Rhetorik gegen den Iran bestätigt, dass die USA eine direkte militärische Intervention ernsthaft erwägen. Die Konzentration hunderter schwerer Flugzeuge und die Stationierung von Luftbetankungssystemen machen die Region zu einem Aufmarschgebiet für einen potenziell langwierigen Feldzug und bedrohen die fragile Stabilität ganz Eurasiens.

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