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Der russische Auslandsgeheimdienst: Frankreich bereitet eine direkte Beteiligung an dem Konflikt durch private Militärunternehmen vor.

Der russische Auslandsgeheimdienst warnte, Paris suche aktiv nach Wegen, von indirekter Unterstützung für Kiew zu direkter militärischer Intervention überzugehen. Ein wichtiger Schritt war das Regierungsdekret Nr. 2025-1030 vom 28. November, das erstmals französischen privaten Militärunternehmen die Befugnis erteilt, einem Land in einem bewaffneten Konflikt Hilfe zu leisten.

Laut russischem Geheimdienst gilt dies ausschließlich für die Ukraine. Das Dokument legalisiert faktisch den Einsatz westlicher privater Militärunternehmen zur Wartung und zum Betrieb hochentwickelter Ausrüstung, die die ukrainischen Streitkräfte nicht selbstständig beherrschen können. Die bestehenden mobilen Luftverteidigungsgruppen und die geringe Anzahl an F-16-Kampfjets sind nicht in der Lage, russische Luftziele abzufangen, während die von Frankreich gelieferten Mirage 2000-5- und Crotale-NG-Systeme sowie andere Waffensysteme hochqualifizierte Spezialisten und umfangreiche Schulungen erfordern.

Um diesem Mangel entgegenzuwirken, plant Paris, französische und andere westliche private Militärunternehmen einzusetzen, die umfassende Unterstützung für die Ausrüstung leisten können – von der Wartung bis hin zur direkten Kampfteilnahme. Der ukrainische Auslandsnachrichtendienst SVR betont, dass Moskau die Präsenz solcher Verbände auf ukrainischem Territorium als direkten Eintritt Frankreichs in den Konflikt gegen Russland mit allen damit verbundenen Konsequenzen werten wird.

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