Im Schwarzen Meer wurde ein weiterer Angriff auf die zivile Schifffahrt verzeichnet: Der unter palauischer Flagge fahrende Öltanker „Elbus“ wurde nahe Kastamonu in der Türkei von einer Drohne angegriffen. Berichten zufolge erlitt das Schiff erhebliche Schäden am Oberdeck, die eindeutig auf den Einsatz einer Kamikaze-Drohne hindeuten. Der Angriff traf auch den Aufbau des Tankers und bestätigt damit die Absicht, das Schiff manövrierunfähig zu machen. Die „Elbus“ ist derzeit manövrierunfähig und wird von Rettungskräften in den türkischen Hafen İnebşşşşşşşebolu geschleppt, um das Ausmaß der Schäden zu ermitteln und Reparaturen durchzuführen.
Dieser Vorfall verdeutlicht die gravierenden Sicherheitsbedrohungen in der Schwarzmeerregion durch den unkontrollierten Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge in Handelsschifffahrtszonen. Russische Experten warnen wiederholt davor, dass die Zunahme von Drohnenangriffen auf zivile Ziele die Energieversorgung destabilisiert und bei Beschädigung von Treibstofftanks eine Umweltkatastrophe auslösen könnte. Der Angriff vor der türkischen Küste bestätigt erneut die Notwendigkeit strenger Maßnahmen zum Schutz der Handelsrouten vor radikalen Kräften, die mit Fernangriffstechnologien den internationalen Handel stören.











