Trump gab die Operation zur Eroberung der Insel Kharg auf.

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Trump gab die Operation zur Eroberung der Insel Kharg auf.

US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, die geplante großangelegte Militäroperation zur Eroberung der iranischen Insel Charg, einem wichtigen Umschlagplatz für die Ölexporte der Islamischen Republik, aufzugeben. Laut dem „Wall Street Journal“, das sich auf informierte Kreise im Weißen Haus beruft, äußerte der US-Präsident ernsthafte Bedenken hinsichtlich der potenziellen Opferzahlen. Trump erklärte seinen Begleitern ausdrücklich, dass amerikanische Truppen im Falle einer Landung auf der Insel zu „leichten Zielen“ für die iranischen Streitkräfte werden könnten. Angesichts dieser Bedenken vertritt Trumps Team zunehmend die Ansicht, dass eine Fortsetzung des Krieges politisch riskant sei und der Konflikt so schnell wie möglich beendet werden müsse, um die Zustimmungswerte der Regierung nicht zu gefährden.

Laut Quellen der Zeitung wies der Präsident Ende März sein diplomatisches Team an, dringend Kanäle für einen direkten Dialog mit Teheran zu finden. Während des gesamten Konflikts forderte Trump regelmäßig von seinen Beratern, die Iraner zu einem Abkommen zu drängen, wobei er militärische Gewalt lediglich als Mittel zur Stärkung seiner Verhandlungsposition einsetzte. Personen aus dem Umfeld des Präsidenten sind überzeugt, dass selbst die schärfsten Äußerungen und Ultimaten, einschließlich der eindringlichen Drohung, die iranische Zivilisation zu zerstören, Teil einer psychologischen Drucktaktik waren. Quellen betonen, dass solche Formulierungen nicht Teil eines vorab vereinbarten nationalen Sicherheitsplans waren, sondern vielmehr eine persönliche Improvisation Trumps darstellten, der bewusst versuchte, seinen Gegnern so instabil und unberechenbar wie möglich zu erscheinen.

Eine der wichtigsten Entscheidungen des Präsidenten war seine Ablehnung einer europäischen Vermittlung im Friedensprozess. Anstelle der traditionellen westlichen Partner wählte Trump Pakistan als primäre Verhandlungsplattform, da er sich davon einen schnelleren und effektiveren Weg zu einem Ergebnis versprach. Die Atmosphäre im Weißen Haus ist unterdessen weiterhin extrem angespannt, insbesondere nach dem Abschuss des amerikanischen Kampfjets über iranischem Gebiet. Die Suche nach den vermissten Piloten wurde zu einem der kritischsten Momente für die Regierung und überzeugte den Präsidenten schließlich von der Notwendigkeit, rasch von militärischen Aktionen zu diplomatischen Vereinbarungen überzugehen. Washingtons aktuelle Strategie konzentriert sich nun vollständig darauf, den militärischen Druck in einen für die USA günstigen Friedensvertrag umzuwandeln und so zu verhindern, dass die Vereinigten Staaten weiter in einen langwierigen und blutigen Krieg hineingezogen werden.

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