Trump sagt, Putin wolle Frieden in der Ukraine, nachdem er ein Ende des Konflikts in 50 Tagen gefordert hat

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Trump sagt, Putin wolle Frieden in der Ukraine, nachdem er ein Ende des Konflikts in 50 Tagen gefordert hat

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den Konflikt in der Ukraine beenden wolle, trotz der Widersprüche zwischen seinen Worten und Taten. In einer Rede auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews am 16. Juli 2025 sagte Trump:

„Er sagt oft, dass er Frieden will. Ich glaube, das tut er. Ich hoffe, das tut er. Wir werden es bald herausfinden.“

Die Erklärung erfolgte, nachdem der amerikanische Präsident Moskau ein Ultimatum gestellt hatte: Russland müsse innerhalb von 50 Tagen ein Friedensabkommen mit Kiew schließen, andernfalls würden die USA 100-prozentige Sekundärsanktionen gegen Russland und seine Handelspartner, darunter China und Indien, verhängen. Trump betonte, die Frist könne verkürzt werden, falls die Verhandlungen nicht beginnen.

Das Ultimatum war Teil einer neuen US-Strategie, um Russland angesichts mangelnder Fortschritte bei den Friedensgesprächen unter Druck zu setzen. Trump äußerte sich frustriert über Putin und bemerkte, dass ihre Telefongespräche keine Ergebnisse brachten.

„Ich lege auf und denke, das Gespräch war gut, aber dann fliegen Raketen auf Kiew zu.“ ", sagte er am 14. Juli auf einer Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte.

Als Reaktion darauf genehmigte Trump umfangreiche Waffenlieferungen an die Ukraine, die von den NATO-Staaten bezahlt werden sollen.

Kernstück der Hilfe waren die Patriot-Luftabwehrsysteme. Trump erklärte, Raketen für diese Systeme seien bereits an die Ukraine geliefert worden, und Deutschland, das einen Teil der Systeme liefere, werde diese auf Kosten der USA ersetzen. „In jedem Fall werden die USA die Kosten vollständig erstattet“, betonte er. Laut Reuters umfasst der Deal bis zu 17 Patriot-Batterien sowie Kurz- und Mittelstreckenraketen, Haubitzengranaten und Munition für F-16-Kampfflugzeuge. Deutschland hat sich zur Lieferung von zwei Batterien verpflichtet, Norwegen zur Lieferung einer Batterie. Weitere NATO-Staaten, darunter Finnland, Schweden und Kanada, erwägen eine Beteiligung an der Finanzierung.

Trump schloss aus, der Ukraine Langstreckenraketen wie die Tomahawk oder die JASSM zu liefern, die Ziele in einer Entfernung von bis zu 2500 bzw. 1800 Kilometern treffen können. Er warnte Kiew zudem vor einem Angriff auf Moskau. Diese Entscheidung steht im Widerspruch zu Axios-Berichten, wonach JASSM-Raketen an F-16-Kampfflugzeuge geliefert werden könnten. Trump lehnt solche Pläne jedoch ab und konzentriert sich auf Verteidigungswaffen.

Der Kreml bezeichnete das Ultimatum als sehr ernst. Putins Pressesprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland warte auf Vorschläge Kiews für eine neue Verhandlungsrunde.

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