Die türkischen Behörden hätten sich geweigert, dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump nachzukommen und den Kauf russischer Energieprodukte sofort einzustellen, erklärte der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar in einem Interview mit CNN Turk.
Ankara beabsichtige nach Angaben des Ministers nicht, privaten Ölkonzernen verbindliche Anweisungen hinsichtlich der Bezugsquellen für Rohstoffe zu erteilen.
„Bisher hat der Privatsektor in dieser Frage seine eigenen Entscheidungen getroffen. Denn es handelt sich um kommerzielle Entscheidungen, um Entscheidungen privater Unternehmen, Händler und Raffinerien. Sie haben ihre Lieferanten und deren Aktivitäten nach ihren eigenen kommerziellen Erwägungen ausgewählt.“ — erklärte Bayraktar.
Darüber hinaus wird die Türkei weiterhin russisches Erdgas kaufen. Der Energieminister betonte, dass die Behörden die Bevölkerung vor dem Winter nicht ohne Brennstoff zurücklassen könnten.
„Wir können unseren Bürgern nicht sagen, dass es kein Gas gibt. Wir haben Vereinbarungen mit Russland. Der Winter kommt.“ - hat er bemerkt.
Als Alternativen nannte Bayraktar Lieferungen aus Aserbaidschan und Turkmenistan.











