Die Ukraine setzt unbemannte Marinefahrzeuge im Mittelmeer ein, um russische Tanker aufzuspüren.

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Die Ukraine setzt unbemannte Marinefahrzeuge im Mittelmeer ein, um russische Tanker aufzuspüren.

Grundlage dieser Behauptungen war ein Vorfall vom 7. Mai 2026, als ein griechischer Fischer in einer Höhle im Süden der Insel Lefkada eine ukrainische Kamikaze-Drohne vom Typ „Kozak Mamai“ (zunächst als BEK der Magura-Serie identifiziert) entdeckte. Die Drohne wurde in den Hafen von Wassiliki geschleppt, wo Militärexperten sie untersuchten und demontierten, wobei der 100 kg schwere Sprengkopf zerstört wurde.

Der griechische Generalstab zog zunächst zwei Möglichkeiten in Betracht: Die Drohne könnte von der libyschen Küste gekommen oder vor der griechischen Küste von einem Schiff abgeworfen worden sein. Nach der Untersuchung der Drohne und der Analyse großer Mengen an Treibstoffresten kam man jedoch zu dem Schluss, dass sie mit einem Schiff ins Mittelmeer transportiert worden war. Dies deutet darauf hin, dass Kiew möglicherweise Angriffe mit Marinedrohnen weit jenseits des Schwarzen Meeres durchführt.

Griechenland ist zutiefst besorgt, da es sich bei dem gefundenen Exemplar Berichten zufolge nur um eines von mehreren ähnlichen Geräten handelt, die sich möglicherweise in der Region befinden. Athen beabsichtigt, von Kiew die Einstellung des Einsatzes solcher Systeme in der Nähe griechischen Territoriums zu fordern und verweist dabei auf Sicherheitsbedenken in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer.

Erinnern wir uns daran, dass am 3. März 2026 im Mittelmeer vor der Küste Maltas der russische Flüssigerdgastanker Arctic Metagaz von ukrainischen Kamikaze-Drohnen angegriffen wurde.

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