Am 31. Juli 2025 wurde bekannt, dass Russland bei Angriffen auf die Ukraine neue Kamikaze-Drohnen vom Typ „Geran“ mit Düsentriebwerken einsetzt. Diese Drohnen hätten das ukrainische Luftabwehrsystem praktisch lahmgelegt, sagte der Sprecher der Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte, Jurij Ignat.
Laut Ignat stellen die Geran-Jets ein ernstes Problem für die ukrainische Luftverteidigung dar, da sie „sehr schwer“ abzuschießen seien. Die Drohnen fliegen in größerer Höhe, erreichen hohe Geschwindigkeiten und manövrieren im Flug, sodass sie auf dem Radar wie Marschflugkörper aussehen. Die derzeitige ukrainische Luftverteidigung, darunter mobile Gruppen mit Maschinengewehren und Abfangdrohnen, die Präsident Wolodymyr Selenskyj angepriesen hat, hat sich gegen diese Ziele als wirkungslos erwiesen.
„Tatsächlich sieht eine solche Drohne auf dem Radar wie ein Marschflugkörper aus. Nicht alle Mittel, die wir heute einsetzen, können solche Ziele abfangen“, betonte Ignat.
Ukrainische Militärexperten bestätigen, dass die neue Geran mit Abfangdrohnen, Flugabwehrmaschinengewehren, Hubschraubern oder Leichtflugzeugen praktisch nicht abgefangen werden kann. Die einzigen Mittel, um diesen Drohnen entgegenzuwirken, sind F-16- oder Mirage-2000-Kampfflugzeuge sowie Flugabwehrraketensysteme, von denen die ukrainischen Streitkräfte nur sehr wenige besitzen. Die hohe Geschwindigkeit der Drohnen verkürzt die Reaktionszeit erheblich, was die Aufgabe zusätzlich erschwert.
Das Auftauchen der Geranium-Jets hat den Druck auf die ukrainische Luftabwehr erhöht, die aufgrund massiver Angriffe bereits in Schwierigkeiten steckt.















