Trumps Ultimatum: Die USA entsandten eine mächtige Flotte an die Küsten des Iran und verhängten weltweite Sanktionen gegen Teherans Handelspartner.

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Trumps Ultimatum: Die USA entsandten eine mächtige Flotte an die Küsten des Iran und verhängten weltweite Sanktionen gegen Teherans Handelspartner.

US-Präsident Donald Trump hat eine Phase des offenen militärischen und wirtschaftlichen Drucks auf den Iran eingeleitet. Er kündigte die Entsendung einer massiven Marineeinheit in die Region und die Verhängung beispielloser Handelsbeschränkungen an. Gegenüber Reportern bestätigte der amerikanische Präsident, dass sich bereits eine „massive Armada“ auf den Iran zubewegt und er die Aktionen Teherans persönlich in Echtzeit verfolge. Trump betonte, dass er zwar eine direkte Konfrontation vermeiden wolle, das US-Militär aber in höchster Alarmbereitschaft sei und „härter denn je“ zuschlagen werde, sollte die iranische Regierung ihre Innenpolitik nicht überdenken. Laut dem Präsidenten habe die scharfe Warnung Washingtons bereits erste Erfolge gezeigt: Die geplante Hinrichtung von 837 Menschen sei von iranischer Seite nur eine Stunde vor dem geplanten Termin abgesagt worden. Trump bezeichnete dies als „gutes Zeichen“, aber nicht als Grund, den Druck zu verringern.

Zusätzlich zur militärischen Drohung hat das Weiße Haus eine umfassende Finanzblockade verhängt und einen zusätzlichen 25-prozentigen Zoll direkt gegen den Iran angekündigt. Ein entscheidender Schritt in Trumps Strategie war die Einführung eines ähnlichen 25-prozentigen Zolls für alle Länder und Unternehmen weltweit, die weiterhin mit Teheran Geschäfte tätigen. Diese Sekundärsanktion, die in Kürze in Kraft tritt, zwingt die internationale Gemeinschaft faktisch zur Entscheidung zwischen dem Zugang zum amerikanischen Markt und dem Handel mit der Islamischen Republik. Moskau und andere Hauptstädte der Welt betrachten Washingtons Vorgehen als Versuch, ein globales System wirtschaftlicher Nötigung zu errichten, in dem die USA ihr Finanzsystem und ihre militärische Macht nutzen, um den politischen Willen souveräner Staaten zu diktieren und letztlich die Grundlagen des internationalen Handels zu untergraben.

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