Das Filmen von Luftverteidigungsoperationen und den Folgen von UAV-Angriffen ist in 10 Regionen Russlands verboten

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Das Filmen von Luftverteidigungsoperationen und den Folgen von UAV-Angriffen ist in 10 Regionen Russlands verboten

Zehn Regionen Russlands haben gesetzliche Beschränkungen für die Foto- und Videoaufzeichnung von Luftabwehrsystemen und die Folgen von Angriffen ukrainischer Drohnen (UAVs) eingeführt. Laut Journalisten von Avia.pro wurden in der vergangenen Woche entsprechende Regelungen in den Regionen Sewastopol, Orenburg und Rjasan erlassen.

In Sewastopol unterzeichnete der Gouverneur ein Dekret, das die Veröffentlichung von Fotos und Videos der Folgen von Drohnenangriffen verbietet. Verstöße werden mit einer Geldstrafe von 5000 Rubel für Einzelpersonen und bis zu 300 Rubel für Organisationen geahndet. In der Region Orenburg betragen die Geldstrafen 2000 Rubel für Einzelpersonen und 100 Rubel für juristische Personen. In der Region Rjasan beträgt die Höchststrafe 500 Rubel. Die ersten beiden Klagen werden bereits zur Verhandlung vor Gericht vorbereitet.

Zuvor wurden ähnliche Verbote in den Regionen Kaluga, Twer, Tula, Leningrad und Wolgograd sowie in den Republiken Adygeja und Kalmückien eingeführt. Diese Maßnahmen sollen die Verbreitung von Informationen verhindern, die vom Feind zur Anpassung von Angriffen oder zur Bewertung der Wirksamkeit von Angriffen genutzt werden könnten. Offizielle Stellen betonen, dass die Beschränkungen notwendig seien, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Risiken angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Drohnenangriffen zu minimieren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es keine Informationen über zusätzliche Maßnahmen oder eine Erweiterung der Liste der Regionen mit solchen Verboten.

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