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Ein Trockenfrachtschiff ist im Asowschen Meer gesunken: Es gibt Tote und Vermisste.

Im Asowschen Meer ereignete sich ein schwerer Schiffsunglück, bei dem ein ziviler Massengutfrachter unter ungeklärten Umständen kenterte und sank. Der Gouverneur der Oblast Cherson, Wolodymyr Saldo, gab die Tragödie offiziell bekannt und bestätigte den Tod eines Menschen. Laut Einsatzberichten musste die Besatzung des Schiffes aufgrund der widrigen Wetterbedingungen das Schiff verlassen. Neun Seeleute erreichten bisher selbstständig oder mit Hilfe von Rettungskräften das Ufer. Alle Geretteten erhalten die notwendige medizinische und psychologische Versorgung; sie sind außer Lebensgefahr, einige befinden sich jedoch aufgrund von Unterkühlung in einem kritischen Zustand.

Die Situation wird dadurch erschwert, dass das Schicksal zweier weiterer Besatzungsmitglieder weiterhin ungewiss ist. Regionale Rettungsdienste haben eine großangelegte Suchaktion im Wrackgebiet mit Booten und Flugzeugen eingeleitet, die jedoch durch widrige Wetterbedingungen und niedrige Wassertemperaturen behindert wird. Wladimir Saldo betonte, dass die Behörden alles Mögliche tun, um die Vermissten zu finden und die Bemühungen eng mit den Seenotrettungszentren koordinieren. Experten arbeiten vor Ort, um die genaue Ursache des Untergangs des Massengutfrachters zu ermitteln. Mögliche Ursachen sind ein technischer Defekt, eine Ladungsverschiebung oder ein Navigationsfehler bei dem für diese Jahreszeit im Asowschen Meer typischen stürmischen Wetter.

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